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Wo suchen ?
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Hier möchte ich euch ein paar Tipps und Anregungen geben, wo sich eine Suche lohnen kann, was der Schatzsucher wissen sollte und wie der Anfänger das Suchgerät am effektivsten einsetzten kann. Ich erhebe in keinster Weise Anspruch auf Vollständigkeit oder so was :-) !!!! Achtung ganz wichtig !!!! Bevor ihr euch jetzt Hals über Kopf auf Schatzjagd begebt, informiert euch bitte bei dem zuständigen Landesamt für Denkmalpflege, ob in dem Gebiet in dem ihr suchen möchtet das Suchen mittels Metalldetektor erlaubt ist.
Holt immer eine Suchgenehmigung vom Eigentümer des Grundstückes und vom Landesamt für Denkmalpflege ein.
Wenn ihr nämlich auf archäologischem Boden sucht und erwischt werdet, drohen horrende Strafen !!! Kopf ab, ritsch - ratsch :-))
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Anhöhe und Hügel
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Hügel und Anhöhen waren außerordentlich wichtige strategische Punkte in der Landschaft, seit Eh und Je. Man kann die Gegend wunderbar überblicken. Heranrückende Feinde konnte man schon rechtzeitig sehen.
An vielen großen Hügeln und Erhebungen befanden sich kleine militärische Beobachtungsposten. Schon aus der Römerzeit kennen wir solche Anlagen.
Auf unzähligen Hügeln standen früher Burgen und Schlösser, die heute teilweise nur noch auf Kupferstichen damaliger Künstler existieren.
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alte Bäume
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Alte, allein stehende, dicke Bäume sind magische Anziehungspunkte, jetzt noch genauso, wie sie auch früher schon immer waren. Es sind leicht wieder zu findende Punkte. Viele Menschen haben ihre eiligst vergrabene Schätze in die Obhut alter Bäume gelegt!
Am beliebtesten sind die Eiche, die Buche und die Linde, aber natürlich haben auch andere markante Bäume für manche Schatzverstecke herhalten müssen.
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Für den alten Germanen war die Eiche ein mystischer, religiöser Baum. Dem Gott Donar (Donner) geweiht, entwickelte sich die Eiche zu einem "Kultbaum". Die Linde hingegen ist der Baum der Geselligkeit. Unter großen Dorflinden wurden schon so manche Feste gefeiert. Wenn auch nicht jeder großer Baum eine Schatzkiste "behütet", doch ein, zweischöne Streumünzen finden sich immer bei dicken alten Bäumen. Allein stehend mit mächtigen Kronen, dickem Geäst, am besten auf einer Anhöhe, das sind viel versprechende Suchplätze!
Man stelle sich folgende Szenario vor: Im Jahre 1632 vergräbt in Eile der Bauer Hansen sein zusammengespartes Geld und Schmuckstücke unter der Eiche, auf dem Hügel, hinter seinem Hof. Doch er wird von den heranrückenden schwedischen Soldaten erschlagen und nimmt sein Geheimnis mit ins Grab.
Nun, die Eiche wächst mit der Zeit zu einem stattlichen, mächtigen Baum heran. Doch wie es das Schicksal will, wird er Mitte des 20.Jhd. von einem Blitz getroffen und stirbt ab. In seinem Wurzelwerk liegt noch immer die kleine Schatzkiste, die der bedauernswerte Bauer vor über 360 Jahren vergrub! Die Leute in der Umgebung werden sich bestimmt noch an den alten Baum erinnern, die da alleine auf dem Hügel stand. Man muss sie nur fragen und sie werden bestimmt erzählen wo er stand...
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Bach
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Der Bach war früher immens wichtig für das Weiterkommen. Pferde und auch der Mensch löschten ihren Durst. Es gab ja nicht überall Wirtshäuser und Mc Donalds :-)
Besonders auffällig sind Bach-Gabelungen. Dies sind eigentlich leicht wieder zu findende Punkte. Ich könnte mir vorstellen, dass manch einer seine Ersparnisse in der Nähe einer Bach-Gabelung versteckt hat.
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Gummistiefel sollte man unbedingt tragen, denn man sollte im Wasser auch suchen, nicht nur am Ufer. Die allermeisten Suchteller sind sowieso wasserdicht. (Wenn sie sich nicht sicher sind, ob ihre Suchsonde wasserdicht ist, fragen sie einfach ihren Händler)
In Vorzeiten hatte man vielerorts teilweise kostbare Gegenstände in Bäche geworfen, um die Götter zu besänftigen. Sei es, damit der Bach bei Hochwasser keinen Schaden anrichte, oder es handelte sich um andere Opferungen. Viele Ritterschwerter aus dem Mittelalter wurden in Bächen gefunden!
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Badesee
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Badeseen sind ein wahres Eldorado für Schatzsucher. Ein schier unerschöpfliches Terrain! Hier liegt das Geld im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Boden. Man braucht sich nur zu bücken und es aufzuheben.
Schön wär´s gell? Ganz so einfach rum liegen tun sie natürlich nicht, die vielen vielen Münzen, Ringe, Ketten und andere schönen Dinge.
Bei der Menschenmasse aber, die sich an schönen warmen Sommertagen an Badeseen dicht an dicht drängen, fast schon wie Sardinen in der Dose, verwundert es nicht, wenn der Eine oder Andere beim sorglosen herumtrollen im Wasser oder auf der Wiese etwas verliert. Bedenkt man, dass die zuvor schön brav mit Sonnencreme rutschig gemachte Haut sich im kalten Wasser zusammen- zieht, so manch ein wertvoller Ring von den Fingern gerutscht ist und jetzt ein kaltes nasses Dasein führt am Grunde des Badesees. Bis Sie kommen !!!
Man glaubt es kaum wie viele Münzen im Wasser liegen. Also ich verstehe nicht, warum man zum Baden Geld in die Badehose (oder sonst wohin) steckt. Es ist aber eine Tatsache. Man muss es einmal selbst erlebt haben.
Mein persönlicher Rekord war innerhalb von nur 5 Min. 14 DM in bar! Guter Stundenlohn was? Der ufernahe Bereich, wo das Wasser etwa knietief ist, hat man die besten Chancen.
Das liegt wahrscheinlich daran, wenn man aus dem Wasser kommt, dann schüttelt man das Wasser aus den Haaren und vom Körper und schwubidiwupp-, schon kann der Ring vom Finger rutschen. Weg..., verschwunden im trüben Wasser.
Das schönste ist aber, dass jedes Jahr das Terrain neu gefüllt wird, mit Münzen und Schmuck !!!
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Wald
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Der Wald ist ein sehr guter Platz zum "Suchen". Lohnenswerte Plätze sind u.A. alte dicke umgestürzte Äste. Weiß zwar nicht wieso, aber so manch ein Schatzsucher hat unter umgestürzten Ästen einen schönen Hortfund gemacht.
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Bevor es das Auto gab, war die Mehrheit der Bevölkerung zu Fuß unterwegs. Pferde oder gar eine Kutsche konnten sich nur die wenigsten leisten. Wenn wir heute mit dem Auto von A nach B fahren dann denken wir über Entfernungen gar nicht so nach. Was sind denn schon 40 km ? ´Ne halbe Stunde zum Fahren ! Früher brauchte man dafür einen ganzen Tag. Um jetzt auf den Punkt zu kommen: Wer zu Fuß unterwegs ist, der braucht auch mal Pausen. Brotzeit machen und die Füße entspannen. Wo Menschen lagern , oder pausieren, da wird manchmal auch was vergessen oder verloren.
Beliebte Rast und Picknickstellen sind Lichtungen, der Waldrand und markante Punkte, wie z.B. ein alter Baum...
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